Hurrican Ike und seine Folgen …
… sind mit beeindruckenden Photos auf boston.com dokumentiert : The short – but eventful – life of Ike.

Screenshot aus der Website boston.com und gefunden bei Robert
… sind mit beeindruckenden Photos auf boston.com dokumentiert : The short – but eventful – life of Ike.

Screenshot aus der Website boston.com und gefunden bei Robert
Was ist eigentlich gestern Nacht passiert? Google hat eine Software veröffentlicht, einen Internetbrowser in einer Testversion. Eine BETAversion. Nicht mehr und nicht weniger!
Glaubt man den Überschriften am heutigen Morgen, dann sind Microsoft, Mozilla und Co. demnächst Pleite. Chip online steigt ein mit “Google Chrome: Angriff auf Firefox und IE”, Spiegel Online titelt: “Schlag gegen Microsoft: Google startet eigenen Internet-Browser” und selbst heise.de geht mit “Google Chrome: Google greift Microsoft mit eigenem Browser an” das Thema an.
Geht es nicht auch ein wenig normaler, realistischer?
Wer schon einmal versucht hat einen anderen User von den Qualitäten eines neuen Browsers zu überzeugen und ihn zum Umstieg, weg vom gewohnten Internet Explorer, zu bewegen, weiß wovon ich rede. Und wer es selbst nicht versucht hat, hat keine Ahnung davon, wie komplex ein solcher Wechsel ist. Ich selbst habe gerade 2 Monate Umgewöhnungsprozess hinter mir. Der Opera 9.5 gehört jetzt bei mir, neben dem Firefox3, zum Standard. Will sagen, die Macht der Gewohnheit steht den technischen Neuerungen und deren Benutzerakzeptanz mehr im Weg, als uns bewußt ist. Ist das also der Grund für die wortgewaltigen Überschriftsszenarien?
Da tut es gut, wenn sich jemand mit dem Herausgeber der Software beschäftigt. Christian Krügel nimmt auf sueddeutsche.de den Browserstart bei Google zum Anlass, hinter die Kulissen des Global Players und die Auswirkungen auf unser Leben zu schauen. Ein wenig Hintergrundwissen kann nicht schaden und das liefert der Autor in vortrefflicher Weise in seinem Kommentar “Internet-Dominanz: Googlers Albtraum”. Und wer dann noch weiß, welche statistischen Daten sich in einem eigenen Googlekonto generieren lassen, muss sich erstaunt wundern, wenn es mal wieder Geschrei über die Datensicherheit gibt. Der User macht sich doch praktisch selbst “nackt”. Aber das ist ein anderes Thema.
Jut, ich gehe jetzt ganz normal Google Chrome (Download) testen. Mal sehen, was der so kann. Weitere Meinungen und Tests auf Rivva